Archiv für: November 2008
Homere Ahoj!
Natal
Unser Frachtschiff hatte ein paar Problem mit den Ladekran und wir hatten noch einen Tag hier in Natal. Morgen ganz frueh soll es nun wirklich losgehen. Die Kabine ist nett, die kroatisch-philippinische Besatzung und die Mitpassagiere auch und wir konzentrieren uns mal wieder auf das wesentliche, essen, lesen, Videos anschauen, Meer anschauen, essen, Ping Pong Spielen, essen schlafen und so weiter.
Und in ca 8 tagen sollten wir dann in Algeciras bei Gibraltar ankommen. Sollten, mal schauen was unterwegs noch passiert.
Uz sme sa nalodili, ale kvoli poruche zeriavu trva nakladanie kontajnerov o den dlhsie - takze prave travime posledny den v Natale. Kabina je fajn, lod uplne nova, kapitan Chorvat a posadka hlavne filipinska. Uz sa tesime na tych cca osem dni, kedy sa budeme sustredit len na tie dolezite veci, ktore treba na lodi riesit (ranajky, obed, vecera, knihy, video, pingpong, ratanie vln a obcas drink so spolucestujucimi. najblizsie sa ozveme zo spanielskeho Algecirasu!
Die Kokoshauptstadt Brasiliens liegt unweit von Natal
Kusok od Natalu je mestecko s meno ktore si nepamaetame, ale tvrdia ze su hlavnym mestom koksov: kazdopadne nam chutia
CMA CGM Homere
Ahoi, Ahoi bis bald im guten alten Europa
Stefan und Jana
Entspannen mit mentaler Weltreise-Revue
Brasilien, Tibau do sul (bei Natal)
Oi und Hallo Allerseits
Mittlerweile neigt sich unsere Reise durch ferne Kontinente einem klaren Ende entgegen. Vom fernen Feuerland in der "Naehe" der Antarktis bis nach hier oben, in die Naehe des Aequators, sind wir in insgesamt 125 Busstunden mit relativ kurzen Unterbrechungen durchgebraust. Zunaechst drei schone Tage in Buenos Aires, Weltstadt mit seeehr viel Kultur, Tradition Tanz und den uns schon vom suedlichen Ushuaia bekannten aufgeschlossenen Argentiniern. Dann ein Tag Umsteigestopp in Rio de Janeiro wo uns Dirk und Alexandra, wie schon vor ca. 2 Monaten bei unserem ersten Aufenthalt dort, tolle Unterkunft baten. Abends sind wir dann auch nochmal losgzogen und haben uns afro-brasilianische Trommel- und Tanzereien im Zentrum zum neu eingefuehrten Feiertag der Afro-Brasilianischen Kultur angeschaut.
Noch afrikanischer war es dann auch in Salvador der alten Hauptstadt Brasiliens (vom 16. bis zum 18. Jahrhundert), einer der groessten "schwarzen" Staedte weltweit, so heisst es zumindest dort.
Eins der bekannten candomblé Rituala haben wir nicht gesehen, dafuer aber gute Musik gehoert, auf einer afrikanische Party mitgetanzt und uns tagsueber das wunderschoene Zentrum angeschaut, das zu grossen Teilen allerdings mehr einem Museum gleicht, da es fast vollstaendig restauriert ist und auch quasi vollstaendig ohne echte Bewohner, ohne echtes Leben ist.
Und jetzt sind wir seit drei Tagen im kleinen Strandort Tibau do Sul in der Naehe von Natal. Von Natal fahert uebermorgen das Frachtschiff "CMA-CGM Homere" in ca. 8 Tagen nach Algeciras in Suedspanien und wir sind hoffentlich mit an Bord. Unsere letzte Etappe in Suedamerika hat nun das wunderschoenes Motto:
Entspannen am schoenen Straenden von der langen langen Weltreise. Nichts besonderes tun und den ganzen langen Trip nocheinmal in aller Ruhe Revue passieren lassen.
Punkt. Nicht weniger und vor allem nicht mehr.
In unserer Pension in Tibau do sul gab es die buntesten Fruehstuecke unserer Reise
Najpestrejsie ranajky v Tibau do Sul
Sehen martialisch aus, leben aber sehr bescheiden am Strand
vyzera drsne, ale je to kamarat
Hinter uns die grosse Lagune von Tibau do Sul und die Duenen
Za nami laguna a duny Tibau do Sul
Und das ist einer von den Sandstraenden
Plaz pod dunami
Und das ist in den Duenen
A duna samotna
In der Gegend gibt es auch viele Delphine
Ale videli sme ich aj nazivo :)
Tschuess Brasilien und Tropen
Ahoj tropy
Stefan und Jana
Cesta na sever: Z Argentiny do Brazilie
Buenos dias, ste v Buenos Aires a na ulici sa tancuje. Okrem ineho predvadzaju svoje umenie gauchos cize argentinski cowboys.
Buenos dias, du bist in Buenos Aires und auf der Strasse wird getanzt. Unter anderen fuehren die Gauchos ihre Kunst vor, die argentinischen Cowboys.
V nedelu hraju na ulici vsetci, aj toto klezmerove duo.
Sonntags ist die Stadt voller Musik, auch dieses Klezmerduo spielt auf der Strasse.
Casa Rosada, ruzovy dom. Z balkona zneli prejavy Peronovcov, vnutri rozhodoval o osudoch Argentiny nejeden prezident a diktator.
Casa Rosada, das Roserne Haus. Vom Balkon sprachen die Perons zum Volk, drinnet hatten einige Praesidenten und Diktatoren ueber Argentiniens Schicksal entschieden.
Na namesti 5.maja dennodenne ziadaju spravodlivost matky a zeny tych, ktori "zmizli" za cias diktatury
Auf der Plaza 5. de Mayo demonstrieren taeglich die Muetter und Frauen derer, die waehrend der Diktatur "verschwunden" sind
Ipe, strom s korunou ako kytica - Ipe, der Blumenbaum
Najstarsia kaviaren mesta, stylove Cafe Tortoni
Stilvolles Cafe Tortoni, das aleteste Cafe der Stadt
Ale nie vsetko je az tak stylove (alebo predsa?). Gauchovia svoje mate radi piju z kaliska z kopyta. Yerba mate je narodnym napojom, usrkavaju ju vsade, na ulici, v obchode alebo v autobuse. Cestuje sa zasadne s plnou termoskou a nalev sa priebezne doplnuje. Na pumpach a zastavkach su vsade bojlery.
Doch nicht alles ist so stilvoll (oder doch?). Die Gauchos trinken ihr Mate gerne aus einem Huf-Becher. Yerba Mate ist das Nationalgetraenk, wir ueberall geschluerft: auf der Strasse, im Gescheft, im Bus. Die Reisenden tragen volle Thermoskannen und giessen die Yerba mehrmals auf. Auf den Tankstellen und Haltestellen gibt es Heisswassernachschub fuer alle.
Z pristavnej stvrte Boca srsi energia a farby (aspon v tej turistickej casti)
Im Hafenviertel Boca geht es bunt zu (zumindest im touristischen Teil)
Na zaver to najlepsie: tango
Zum Schluss das Beste: Tango
V argentinskych dialkovych autobusoch je radost cestovat! Vsetko je ciste, pohodlnne, funkcne a kazdy bus ma vlastneho stewarda. Ten na poziadanie donesie aj vegetarianske menu. V napojovej ponuke su limonady, voda, pivo a vino. Po veceri steward este rozlieval sampanske! Kedze pri Stefanovi sa minula flasa, spytal sa ma dost chuchlavo, ci chcem aj ja a viackrat pritom zopakoval "viky, viky" (zeby ina znacka?) - po kratkom vahani som samozrejme suhlasila a vypytala si pohar. Ale co steward nedoniesol: to "viky, viky" bol veliky pohar whisky!
Spala som v tu noc vyborne.
In argentinischen Bussen macht sogar eine 2-Tages-Fahrt Spass. Alles funktioniert, ist sauber, bequem, und der Steward steht zu Diensten. Nach dem vegetarischen Menue kann man unter Limo, Bier und Wein waehlen. Auch Champagner gibt es da! Bei Stefan ist die Flasche leergeworden, da fragte der Steward im nuscheligen Argentinisch ob ich auch moechte, wiederholte dabei mehrmals "wiki, wiki" (vielleicht ne andere Marke?) Nach kurzem ueberlegen war ich natuerlich einverstanden, und dann tauchte er mit einem Riesenglass Whisky auf!
In der Nacht habe ich ausgezeichnet geschlafen.
Brazilcania lubia svojich svaetych - v obchodoch su ich plne zastupy
Die Brasilianer lieben ihre Heiligen - die Laeden sind voll davon
A v Riu sme nasli tieto takmer mimozemske kvety
In Rio fanden wir diese fast ausserirdisch schoenen Blumen
Znova na navsteve u Alexandry a Dirka v Rio de Janeiro. Pri prechadzke v malebnej stvrti Santa Teresa trochu poprchalo, o par dni neskor sme v spravach videli priserne obrazky zo zaplavenych juhobrazilskych oblasti.
Nochmals zu Besuch bei Alexandra und Dirk in Rio de Janeiro.Beim Spaziergang in Santa Teresa gab es ein bisschen Nieselregen, ein paar Tage spaeter sahen wir im Fernsehen die schrecklichen Ueberschwemmungen in Suedbrasilien.
A toto je zase nasa "rodina" tu v horuucom Salvadore de Bahia
Und das ist wiederum "unsere Familie" im heissen Salvador de Bahia
Salvador bol kedysi hlavnym mestom Brazilie. Stare mesto je opevnene a stoji na strmom kopci, ktory s pristavom spaja mestsky vytah.
Salvador war mal die Hauptstadt Brasiliens. Die Altstadt is befestigt und steht auf einem huegel, der mit dem stadtaufzug zu erreichen ist.
Barokovy kostol Sao Francisco je plny zlata a pri pohlade na jeho strop sme sa citili naozaj ako v nebi.
Beim Blick auf das goldene Gewoelbe der barocken Kirche von Sao Francisco fuehlt man sich wir im Himmel.
Namestie Pelourinho bol kedysi trh s otrokmi a pranier.
Der Pelourinho-Platz war mal Sklavenmarkt und Pranger.
Nas maly kamarat nas donutil pozriet si jeho stojku a mostik a tym padom na nas cestne zarobil jeden reais
Unser kleine Freund zwingte uns, sich senen Kopfstand anzuschauen und hat dadurch seinen Reais verdient
Dorast perkusnej samba skupiny Olodum trenuje rovno na ulici
Der Nachwuchs von der Sambatrommlerband Olodum trainiert auf der Strasse
Salvador je vraj najvaecsie africke mesto mimo Afriky. Obyvatelia su takmer vsetci potomkovia otrokov a my sme mali to stastie ocitnut sa tu pocas oslav cernosskeho dedicstva. Ulice su plne hudby, vsade sa tancuje samba ale aj uplne tradicne africke rytmy, predvadzaju tu capoeiru - jednoducho Afrika po portugalsky. Ale su tu aj tiche ulicky:
Salvador ist die groesste afrikanische Stadt ausserhalb von Afrika. Fast alle Einwohner sind Nachkommen der ehemaligen Sklaven und wir hatten das Glueck, wahrend der Feier des afrikanischen Erbes da zu sein. Die Strassen sind voller Musik, es wird Samba aber auch Afro-traditionelles getanzt, Capoeira sowieso - Afrika auf Portugiesisch. Aber es gibt auch ruhige Ecken:
Svaeta voda sa nesmie vyparit!
Das Weihwasser darf nicht verdampfen!
Jedlo bez cili tu nikomu nechuti, ani nam :)
Ohne Chilli schmeckts nicht
Plazova stvrt Ribeira - Strandviertel Ribeira
Vikendovy program je jasny: vsetci idu na plaz
Am Wochenende machen alle das selbe: gehen zum Strand
Kostol Bonfim je omotany stuzkami, ktore obetuju veriaci.
Die Kirche von Bonfim ist mit Opferbaendchen der Glaeubigen geschmueckt
Deju sa tam totiz zazraky: chori sa uzdravuju, smoliarom sa konecne dari. Modlitby su este ucinnejsie, ak veriaci obetuje voskovy odliatok chorej koncatiny alebo iny objekt. Tunajsie krestanstvo je zmesou katolickeho kultu svaetych a povodnych africkych nabozenstiev. V case otroctva, ked Africania nesmeli vyznavat svojich bohov, vytorili si ritualy naoko krestanske, ale sochy svaetych jednoducho premenovali na svoje bozstva. Afro-brazilsky kult candomble je tu velmi silny.
Denn hier geschehen Wunder: Kranke gesunden, Pechvoegel haben endlich Glueck. Die Gebete sind noch wirksamer, wenn der Glaeubige eine Opfergabe macht von dem kranken Glied, aus Wachs natuerlich. Das hiesige Christentum ist eine Mischung vom katholischen Heiligenkult und den afrikanischen traditionellen Glaubensrichtungen. In der Sklavenzeit, als die Sklaven ihre Religion nicht ausfuehren durften, uebernahmen sie gezwungenermassen die christlichen Rituale, gaben aber den Heiligen eigene Namen und Funktionen. Der Afro-brasilianische Kult von Candomble ist hier stark.
A za uzdravenie treba osobne podakovat - Fuer die Genesung muss man sich persoaenlich bedanken
Pri majaku Montserrat bol gitarovy koncert - toto je najmladsia rock star vecera
Beim Leuchtturm von Montserrat gabs ein Gitarrenkonzert - hier der juengste Star des Abends
Tatom fotka nie je prifarbena. Zapad slnka na niekolko minut premenil Montserrat na pohladnicu z tekuteho zlata.
Diese Foto haben wir nicht koloriert. Der Sonnenuntergang hat Montserrat fuer einige Minuten in eine Postkarte aus Gold verwandelt.
Teraz si este par dni odpocinieme na plazi blizko Natalu a o tyzden sa plavime na zapad...
Jetzt werden wir noch einige Tage auf dem Strand bei Natal entspannen und dann Richtung Westen segeln...
54° 52' 8" S, 68° 15' W
54° 52' 8" S, 68° 15' W
Das war unsere suedlichste Lage und wie es der echte Reisezufall wollte, erreichten wir diesen im ueberigen auch suedlichsten Punkt Argentiniens genau am 11. November, dem einjaehrigen Jubilaeum unserer Weltreisenabfahrt.
Wie kam es dazu? Was seit dem Grenzuebergang von Peru nach Chile unter anderem passiert ist.
Chile ist ja irre lang und schmal und lange hat es dann auch gedauert bis wir die ueber 4000 Kilometer gen Sueden mit recht modernen Bussen incl. netter kleiner Snacks hinuntergebraust waren.
In Arica, der Grenzstadt zu Peru ( auf der peruanischen Seite in Tacna und Umgebung wo gestreikt und blockiert wurde, genau da wo wir vorher waren wurde mittlerweile sogar der Ausnahmezustand ausgerufen wie unser oestereichischer Mitstreiter Herbert uns wissen lies - Danke Herbert fuer die Info!), ging es los nach Antofagasta, grosse und wichtige Hafenstadt des Nordens, in der die ganzen Minenmineralien et. al. in die grosse Ozeanwelt verschifft werden. Uebrigens ueberraschend modern und nett war es da, wenn man sich die etwas isolierte Lage mitten in der Atacama Wueste vor Augen fuehrt. Durch die megatrockene Wueste ging es dann auch viele viele Stunden weiter, kleiner Umsteigestopp in Copiapo, wo mich ein betrunkener anquatschte und mir seine frische bluttropfgende Schnittwunde im Unterbauch praesentierte.
"Einen Krankenwagen, schnell einen Krankenwagen", nach dem Arzt brauchte ich ja eigentlich nicht zu rufen. Da quatschte mich auch schon der naechste Betrunkene an, mit wenig vertrauenserweckender Visage, ich solle mich bloss nicht in fremde Angelegenheiten mischen in dieser Gegend (Auch hier viele Minen und Mienenarbeiter am Rande der Wueste). Da hab ich mich dann auch dran gehalten, insbesondere da der erste Typ mit seiner Schnittwunde schon recht lebendig weiter eilte und sich gar nicht helfen lassen wollte. Auf der anderen Strassenseite sackte dann noch irgendwann der dritte Betrunkene zusammen, der wohl der Rivale in der Messerstecherei gewesen war, aber dann kam schon der Krankenwagen, zum Glueck fuer mein Gewissenm und wir hopsten bald darauf in den naechsten Nachtbus nach Santiago, der chilenischen Hauptstadt.
Da haben wir lecker Spiegeleier gefruehstueckt und sind gleich weiter Richtung Sueden in den Lake District.
Und ja, schon auf der Busfahrt, gruen, Laubbaeume, Fruehlingsgeruche, Mitteleuropa?, na fast, die ganzen Vulkane passen da nicht so rein, aber ansonsten recht aehnlich und wunderschoen dort. Suesse Erinnerungen an die geliebte Heimat.
Wir sind am See bei Vilarica geblieben, mit einem tollen Bilderbuchvulkan in der Naehe, der auch Vilarica heist. Und haben auch die araukanischen Waelder bewandert. Da schwaermte schon Pablo Neruda in seiner ergreifenden bunten Poesie andauernd davon und da ich da mal vor Jahren ein paar Gedichte gelesen hatte, hatte ich schon oft Bilder im Kopf, wie es da aussehen mochte. Konnte mich an die Bilder nicht mehr so ganz erinnern, aber der Wald war toll, urig und die tollen Araukarienbaeume sehen wirklich sehr beindruckend aus.
Nach 3 Tagen ging es weiter, weiter streng in den Sueden, Richtung Chiles Suedzipfel. Ca 1 Tag muss der Bus dabei Transit durch Argentinien fahren, da der chilenische Sueden noch grosse strassenfreie Gegenden hat. Die Grenzkontrollen sind recht umstaendlich und Obst oder dergleichen darf man weder in die eine noch in die andere Richtung mitnehmen, wobei es die fruchtfliegenfreien Chilenen damit auch roentgengenau nehmen. Sind sich ohnehin nicht so gruen die Chilenen und Argentinier, wie sich das fuer echte Nachbarlaender gehoert.
Dann kamen wir in Punta Arenas an. Die grosse Stadt des chilenischen Suedens, das Tor zur Antarktis. Es gibt so manche Chilenen, die den Teil der Antarktis, den Chile beansprucht mit zum normalen Territorium rechnen, so gesehen liegt dann Punta Arenas ziemlich genau in der Mitte dieses schollenplatten Landes. Das beste waere aber wohl, all die Laender und die von Jahr zu Jahr mehr werdenden Antarktistouristen (mittlerweile ueber 25.000 pro Jahr!!!) wuerden Respekt haben, und sich von diesem einmaliegen Kontinent komplett fernhalten. Ein paar Wetterstationen meinetwegen...
Wir stiegen mal wieder in einen Bus gen Puerto Natales etwas weiter oben im Norden und da, ja mensch, haben wir die liebe Miriam, die gute Freundin aus alten Hiltruper Zeiten getroffen, die gerade in Chile Urlaub machte. Das waren aber nette zwei Tage !!
Und schliesslich. Auf zum heiss ersehnten Nationalpark "Torres del Paine".
Ganz tolle Natur sollte es da geben, schon seit Monaten ein festes Ziel in unseren Reiseplanungen, da wollten wir dann 4 Tage wandern, zelten und uns auch die beruehmten Torres, Berggipfel die wie Tuerme recht unvermittelt aus dem Untergrund ragen, anschauen.
Dass es da besonders windig ist an dieser Engstelle zwischen Pazifik und Atlantik kam man sich ja denken, und das die Winde auch nicht unbedingt warm sind um diese Jahreszeit ja auch. Wir kauften noch schnell gebrauchte Windjacken und los ging es. Wunderschoene Natur am ersten Tag, Magellangaense, Moose, Flechten, Felsformationen, Gletscherfluesse, Gletscherseen aus tuerkisblauer Gletschermilch. Sooo schoen.
Die Nacht in unserem tollen Zelt war weniger kalt als erwartet und geregnet hat es zum Glueck auch nicht. Noch nicht. Am zweiten Tag erreichten wir den Gletscher Grey . Ein Riesending, voller jahrtausendealtes Eis und ein, ja, eisiger Wind. Ein eigenes Wesen, so hatten wir den Eindruck, das da seit Urzeiten, zumindest seit der letzten Eiszeit, herumliegt und ein ganz eigenes Leben fuehrt, gerade was Temperatur und Zeitbegriff betrifft. Mittlerweile schmilzt er aber, wie alle Gletscher in der Gegend immer weiter zurueck.....
Spaeter wurde es immer windiger, regnerischer, grauer, keine Sonne mehr wie noch am Vortag. Wir schleppten uns mit den Rucksaecken zurueck zum Pehoe See doch da waren die Aussichten ziemlich trueb, insbesondere die Wetteraussichten. 3 Parameter, alle 3 gingen je in unerwuenschte Richtungen. Mehr Niederschlag (mit Schnee), mehr Wind (bis 75 km/h!), weniger Grad Celsius. Also haben wir es uns doch anders ueberlegt. Nicht unbedingt das Wetter zum Bergwandern mit einem kleinen Allround-Campingzelt und Allround-Schlafsaecken.
Abbruch der Wanderung, Seufz, ohne die tollen Torres uberhaupt geshen zu haben, aber der schneidende Wind half uns bei der Entscheidung.
Und ganz im Sueden waren wir ja auch noch immer nicht.
Also auf nach Feuerland, bis ganz unten. Die noerdliche Haelfte Feuerlands ist voellig flach, die suedliche hat schoene Berge und ganz im Sueden liegt dann Ushuaia. Die suedlichste Stadt der Welt. (Die Chilenen haben als Ausgleich die suedlichste permanente Siedlung der Welt Puerto Wiliams, ein kleines Kaff auf der Isla Navarino).
In Ushuaia feierten wir unser einjaheriges Jubilaueum, aber bevor wir jetzt gleich den Bus von Buenos Aires nach Rio de Janeiro verpassen hier noch Fotos und ansonsten
bis bald
Stefan und Jana
Auf nach Chile - Hor sa do Chile
Alles Bio oder was?
Bio Bio sa vola jeden z Chilskych regionov :)
Namen, die Auswandergeschichten erzaehlen
Uctenka od pani domacej z Villaricy, kde sme prespali: Mena tu rozpravaju pribehy vystahovalcov
Freunde von unterwegs - Pocestni priatelia
Araukanischer Urwald
Prales araukarii
An der Magellanstrasse (bei Punta Arenas)
Magalhaesov prieliv pri Punta Arenas
Schoener Mantel des Kaweshkar (die es leider nicht mehr gibt)
Kabat muzov kmena Kaweshkar (v muzeu, ich lud uz vyhynul)
Mit Miriam hatten wir eine gute Zeit in Puerto Natales
Vlavo Miriam, v strede slavny prehistoricky milodon
Unterwegs zum Nationalpark Torres del Paine - Cestou k narodnemu parku Torres del Paine
Bitte bei Pumabegegnungen keine falsche Zaertlichkeit
Ak vas napadne puma, treba sa divoko branit (navod v infocentre narodneho parku)
Patagonische Moosgegenden - Patagonske machove polia
Ganz schoen windig - Je tu dost veterno
Gletscherfluss - Ladovcova rieka
Der See Pehoe - Jazero Pehoe
Tolles Blau - Uzasne modre!
Schoen, ne? - A pekne, no nie?
Ganz schoen eisig - Ladove stity
Auch schoen - Ale krasne!
Gletscherfragmente, Lago Grey - Kryhy na jazere Grey
Glaciar Grey
Kaltes Fruehstueck im Stehen - Ranajky nastudeno a na stojaka
Weiter geht es - Ideme dalej
Gruene Maerchengegend - Zelena rozpravkova krajina
Pilz oder Frucht? Huba alebo plod?
Hello Mister Grey
Moosformationen - Machove vankuse
Es wurde immer kaleter und windiger
Zamracilo sa, schladilo, vietor zosilnel a potom sa zotmelo...
Dreispaltig schlechte Aussichten - Trojnasobne zla predpoved
Dem verfuehrerischen rueckwegabkuerzenden Katmaran konnten wir nicht wiederstehen
Neodolali sme. Katamaran nam skratil navrat o paet hodin, ktore by sme museli slapat v burke
Letzter Gruss der Guanacos, Einheimische von Torres del Paine
Posledna rozlucka s lamami guanaco
Auf dem Weg nach Feuerland, die Provinz der letzen Hoffnung
Cestou do Ohnovej zeme - Provincia Poslednej nadeje
Die Hausbesetzerszene von Rio Gallegos (der Campingplatz nebenan war geschlossen)
Kemping v Rio Gallegos prave rekonstruovali, obsadili sme opusteny bungalov a ako sa na spravnych bezdomovcov patri, osladili sme si zivot (prekvapivo dobrym) vinkom z tetrapaku
Persoenliche Hygiene im Stehen - Osobna hygiena postojacky
Ein Ami auf dem Weg von Tijuana (Nordmexico) nach Fuerland (bald hat er es geschaft)
Americky cyklista na ceste z Mexika az do Ohnovej zeme - uz je to len kusok
Patagonischer Algensalat - Patagonsky salat z morskych rias
Das suedliche Ende des amerikanischen Festlandes
Najjuznejsie pobrezie americkeho kontinentu
Der Anfang von Feuerland - Tu sa zacina Ohnova zem
Downtown Ushuaia, die suedlichste Stadt und zweitsuedlichste permanente Siedlung der Welt
Ushuaia, najjuznejsie mesto na svete (tento cip sveta prekypuje superlativmi :)
Nettes Paar auf einer Klippeninsel im Beagelkanal (Darwin war auchmal in der Naehe)
Parik tulenov na skalnatom ostrovceku v Beaglovom kanali (tadeto sa plavil aj Darwin)
Ooohoouuuhhh
Die Kormorane verstehen sich ganz gut mit den Robben
Kormorani a tuleni si susedsky rozumeju
Eine ehemalige Feuerstelle (der ganze Huegel) der Yamana-Ureinwohner, die uebrigens nackt dort lebten! Kein Wunder, dass sie ueberall Feuer machten, so dass Magellan bei deren Ansicht angeblich auf den Namen Feurland kam
Byvale ohnisko (=cely kopcek kamenia a kosti) indianov Yamana, ktori v tejto drsnej klime zili nahi! Neustale zakladali ohne, pohlad na ktore inspiroval Magalhaesa pomenovat ostrov "Ohnova zem"
Feuerlaendische Moosformationen
Machy a bylinky Ohnovej zeme
Regenwald von oben oder ebenfalls Moos?
Hadanka: prales foteny zhora alebo mach?
Beagle Channel
Am suedlichten Punkt unserer Reise, auf der kleinen Insel "H" suedlich von Feurland gelegen
Koordinaten: 54° 52' 8" S, 68° 15' W
PS. Der oestlichste wird Koeln sein.
Najjuznejsi bod nasej cesty, ostrovcek Isla "H" pri Ohnovej zemi.
Suradnice: 54° 52' 8" S, 68° 15' W
PS. Ten najvychodnejsi bod bude Kolin nad Rynom :)
Die Kormorankolonie der Isla H
Kolonia kormoranov na ostrove H
Sie nisten gerade - Prave hniezdia
Hafenidylle in Ushuaia - Pristavna idylka v Ushuaji
Und noch eine - A este jedna
Selknam, urige Ureinwohner des Feuerlandes
Lud Selknam kedysi obyval Ohnovu zem
Andere Laender, andere Sitten (die Verkleidung diente der Geisterbeschwoerung)
Iny kraj - iny mrav (Selknamska maska sluzila na odhananie zlych duchov)
Warum die Yamana-Nomaden nackt herumliefen
Preco nomadi Yamana chodili nahi
Ploetzlich kam ein kleiner Fruehlingsgruss aus der Antarktis
Jarny pozdrav z Antarktidy
On the road again
Auf die Heimkehr (El regreso), die wirklich zufaellig am 365. Tag unserer Reise beginnt. Von nun an geht es streng gen Nordost.
Na stastny navrat (El regreso), ktory sa nahodou zacina prave v 365. den nasej cesty. Odteraz cestujeme uz iba na severovychod.
Krizom-krazom, naspaet do Brazilie!
Ako sa cestuje po krajine tenkej ako ihla, ale dlhej ako polovica kontinentu? Principialne zhora nadol alebo zhora nadol. Vyzvou je samozrejme precestovat Chile kompletne. Na prezretie vsetkych narodnych parkov treba dlhe mesiace, autobusy tu ale premavaju vynikajuco takze aj ked mame len par tyzdnov, da sa pohodlnne po tej ihle hore-dole presuvat a vybrat si par peknych kutov. V juznej casti je s cestami trochu problem, pobrezie je tam rozbrazdene tisicmi krasnych ale horsie zjazdnych fjordov, a tak sa cestou na juh od Lake District oplati tranzit cez Argentinu. O den neskor clovek vystupi v meste Punta Arenas, priamo na Magalhaesovom prielive. Vitajte v juznej Patagonii! Vietor tu veje vzdy a vaecsinou silnejsie nez sa zda - namiesto trvalej treba investovat do vetruvzdornej ciapky. Aj tulavi mestski psi su tu vsetci hunatejsi, nez ich severni cize z teplych krajov pochadzajuci kolegovia, inac by asi umrzli. Ale ta sceneria: hory, ladovce, planiny, skaly, jazera cudesnych farieb, stada divej lamy guanaco, stahovave vtaky a to vsetko zaliate silnym juznym svetlom (ak prave neprsi, pravda). Nezname kvety a stromy... na prvy pohlad jedinecne, na druhy trochu podobne severskej prirode, ale iba trochu. Cloveku sa chce len zhlboka dychat a divat sa a divat, tej krasy sa neda nasytit.
V Puerto Natales sme stretli kamaratku Miriam, ktorej sa tam prave koncila dovolenka. Stravili sme spolu dva mile dni, potom sme sa vybrali na stvordnovu turu do narodneho Parku Torres del Paine. Je plny superlativov a aj ked sme videli len malu cast, daju sa vsetky potvrdit. Prvy den sme zacali turou k ladovcu Glaciar Grey, obrovskemu jazyku ladu, ktory pada do mraziveho jazera vlastnej vyroby spod stitov Paine. Patagonske vetry nas poriadne vystipali, kazdu hodinku-dve sa tiez spustil dazd, ale s nepremokavym poncom a zimnymi bundami cerstvo zo secondhandu to bolo znesitelne. Stanovali sme na krasnej cistinke pod starym vysokym stromom druhu nothofagus (po nasom sa mozno vola "pabuk", vyzera ako buk alebo breza s malickymi listkami a vaecsinou je v tunajsich krajoch porasteny dlhociznymi zelenkavymi lisajnikmi, ktore tu volaju "starcova brada"). Na druhy den sme sa chceli naranajkovat s vyhladom na ladovec, ale vietor, ktory od neho fucal bol taky silny a ladovy, ze sme to vzdali. Ladovec sme okukli a ranajky sme odlozili na menej veterne miesto neskor. Cestou k tyrkisovemu jazeru Pehoe ale zacalo prsat a tentokrat neprestalo, chodniky sa zmenili na drave potoky a vietor bol taky silny, ze nas zhadzoval do kolien a pri narazoch do ruksaku zboku nas otacal ako veternicek. Aj to by sme este zniesli, ale na stanici horskej sluzby pri Pehoe nas dorazila predpoved na dalsie dni: vichrica rychlosti 70 km/h, stopercentne zamracena obloha, dazd a sneh. Z hor uz nebolo vidno vobec nic, vsade okolo bol sivy mrak. A tak sme sa s bolavym srdcom rozlucili s druhou polovicou tury. Samotne Torres del Paine, fantasticke skalne stity stihle ako veze a emblem parku, sme vobec nevideli. Ale nevideli by sme ich aj keby sme pokracovali v nasej
tor-ture a mokli a mrzli v tych mrakoch o dva dni dlhsie. V Patagonii vladnu ine zivly nez GPS a goretex!
Ale nam nestacilo. Uplne na juhu, v Ohnovej zemi, je vraj tiez krasne. O pocasi sme si iluzie nerobili, vybrali sme sa az "na koniec sveta" a ide sa. Tym privlastkom sa chvali Ushuaia, najjuznejsie mesto na svete, na juznom pobrezi Ohnovej zeme. Cestou tam sme najprv jednu noc vykysli v argentinskom Rio Gallegos, nevelmi zaujimavom meste ktoreho hlavnou charakteristikou je ze tam balia havaedzinu a ovciu vlnu a jedine, co tam laka turistov je autobusova stanica, skade premavaju busy do Ushuaie. Blizky penzion bol plne obsadeny. Nasli sme kemping, ale ten sa prave rekonstruoval a nikto tam nebol. Pri hladani spravcu nas uputali doslova "vypitvane" bungalovy, bez kluciek a nabytku, vsade postavalo tesarske nacinie - ale zato v izbach bol znesitelny koberec, v zastrcke prud a zachod fungoval. Tak sme sa teda svojpomocne ubytovali, ponorna spirala a instantne zemiakove pyre vyriesili problem, kam na veceru, no a spacaky mame teple. Na druhy den sme si v autobuse vychutnali argentinsko-chilsku nevrazivost: ostrov Ohnova zem je rozdeleny medzi obe krajiny. Aby sa ale Argentincania dostali do svojej juznej casti, musia ist tranzit cez Chile. Rovnako Chilania musia domov do Chile cez Argentinu. Obe krajiny sa dodnes hadaju o niekolko spornych pohranicnych uzemi, kedysi kvoli tomu takmer bojovali (ved zase hej, maju asi 4000 kilometrov spolocnej hranice - jasne, ze sa hadaju). Ale na dokaz susedskej lasky su hranicne kontroly veeelmi dokladne a kazdy prechod sa robi na dvakrat, raz Chile, raz Argentina - medzi hranicnymi stanicami jednotlivych krajin su obrovske kilometre neasfaltovanej cesty. Okrem toho Chile velmi dokladne kontroluje dovoz ovocia, maesa a mlieka - vsade varuju pred vinnou muskou a vselijakymi chorobami dobytka. To znamena ze treba styrikrat vystupit, stat v sore (klasicka situacia: odbavovacia hala je plna uniforiem, ale pasy do pocitaca zapisuje jedina osoba), vyplnovat karantenne formulare, nechat si skontrolovat vsetku batozinu, zhabat pripadny pomaranc alebo jablko a zase vsetko nalozit. Jedinym prijemnym prerusenim cesty je trajekt na Ohnovu zem, ces Magalhaesov prieliv. Popri lodi skakali cirenobiele delfiny (skoro ako minikosatky) a na plazi lezali vyplavene giganticke morske riasy. Vyzerali ako dvojmetrove gumene korbace! 14 hodin cesty tiez sprijemnilo stretnutie s Misom z Limbachu, ktory uz par mesiacov putuje po juznej Amerike. Tak sme si obidvaja precvicili Slovencinu :)
Ushuaia je mestecko mile, mohlo by stat kdekolvek v Europe, zapadlo by trebars do Svedska. Aj cenovo, na konci sveta je samozrejme draho. Juznejsie nez Ushuaia je uz iba riedko osidleny ostrov Navarrinos (Chile) a Kap Horn. Kedysi tu zili kmene Selknam a Yamana. Lud Selknam obyval vnutrozemie Ohnovej zeme a kmen Yamana zil - v lodkach. Morski nomadi si stavali lode zo stromovej kory, lovili tulene a ryby a neustale putovali z miesta na miesto. V rodinnych lodiach prepravovali ohen aj svje psy. Ak potrebovali prenocovat na susi, postavili si narychlo chatrc z konarov a travy. Od neustaleho cupenia v lodi a nedostatku pohybu na susi sa im predlzili vonkajsie slachy a koza na kolenach. Preto chodili mierne predkloneni a vraj trochu captavo. Dalsi neuveritelni fakt z ich zivota bol, ze v tej antarktickej zime nenosili saty. Vedci si to vysvetluju prave tym pocasim, akekolvek odevy by vzdy premokli a Yamana ako nomadi nemali moznost ich susit a skladovat v suchu. Tak sa mazali tulenim tukom a proti dazdu si obcas dovolili prehodit cez plecia tuleniu kozku. Vraj mali aj o stupen vyssiu normalnu teplotu. Povodni obyvatelia Ohnovej zeme dokazali vzdorovat vsetkemu okrem bieleho muza. Ten zavliekol do ich krajov osypky a takmer im vyhubil tulene. Posledna zena z kmena Yamana zomrela pred vyse desat rokmi.
Smutny pribeh ludi z krasneho konca sveta.
Koniec sveta? Kazdopadne tunajsi kut osidlili ludia ako posledny na celej planete. Ale oplatilo sa zostat, je tu proste krasne. A my sme sa tu cirou nahodou ocitli presne rok po odchode z domova, 11.11.2008. Aby bola symbolika kompletna, boli sme v ten den na plavbe lodkou po Beaglovom kanali, pozerat tulene, kormorany, tucniaky a zakotvili sme na malickom a malebnom ostrovceku s kratkym menom "Isla H". Vyzera totiz naozaj zhora ako pismeno H. Sidli na nom kolonia skalnych kormoranov, je porasteny krasnymi kvietkami a je tym najjuznejsim bodom nasej cesty okolo sveta.
A ked uz sme teda tento kontinent precestovali az na uplne najjuznesi cip, preco sa nevratit na tropicky sever? Povodne sme planovali sadnut na lod naspaet do Europy tu v Buenos Aires. Z Patagonie to boli dva dni cesty autobusom so silne monotonnym vyhladom z okna - pampa. Placata, nemeniaca sa, veterna, sucha a travnata pampa. Zato Buenos Aires, to uz ano. Mesto plne fantazie, energie a hudby. Tango sa tancuje hocikde na ulici a v baroch nielen turistickych, obrovske honosne centrum, mile stare stvrte s obchodikmi so starozitnostami, pestra Boca okolo stareho pristavu... okolo su samozrejme aj "villas", chudobne favely kam sa boji aj policia, ale tam sa ako navstevnik bez tak nedostanes. Argentina ale bola a aj po ekonomickom krachu je spolu s Chile krajina s najvyssou zivotnou urovnou v juznej Amerike, a je to citit. Tiez je tu vsade citit talianske dedicstvo, tunajsi akcent je uplne jedinecny a chlapov by kludne mohli vymenit za tych z Benatok - ciernovlasi, sarmantni, samozrejme machovia, no a potrpia si na svoj zovnajsok (ano aj ten typus s nagelovanymi dlhymi vlasmi je tu hojne zastupeny). V obchodoch, aj tych najmensich, je obrovsky vyber cestovin, v restauraciach vsade pasta a pizza, no a vsetci samozrejme miluju svoj futbal. A maeso. Hovaedzie steaky a vobec vsetko maesite, my vegetariani sme sa vazne ocitli na nespravnom mieste. Vsetci nam opakuju, o co prichadzame a my im verime. Ale naspaet k lodi. Stefan nasiel este jednu, ktora stoji o tretinu menej, akurat sa plavi z brazilskeho Natalu. Nuz ale co su dva dalsi dni stravene v autobuse pre nas svetobeznikov, cestou zase navstivime Dirka a Alexandru v Riu a okrem toho dalsich znamych v Salvadore a Natale. Posledne dni pred odchodom lode si zohrejem kosti na natalskej plazi. Tudo bom, naspaet do Brazilie!
Par tisic kilometrov a stale len zo severu na juh: sme v Chile
Spomienky na Peru: Vzneseni Inkovia si naschval od malicka deformovali hlavy. Bol to symbol ich urodzeneho povodu.
Peru-Erinnerungen: Die Herrscherklasse der Inkas deformierte die Koepfe der Neugeborenen. Es war ein Zeichen der adeligen Abstammung.
Cestou na juh - pozor na lamy!
Unterwegs in den Sueden - Vorsicht, Lamas!
Strajk trva. Vaecsina autobusov nepremava, niekolko firiem za dvoj- ci trojnasobne ceny vozi pasazierov obchadzkami cez neasfaltovane pustne cety. Prave cakame na autobus s vyssim podvozkom, ktory nas dovezie do Tacny.
Wegen der andauernden Strassensperren fallen die meisten Busverbindungen aus. Einige Firmen fahren fuer doppelte oder dreifache Preise ueber Umwege auf Schotterpisten. Wir warten gerade auf einen Bus auf hoeheren Raedern, der uns nach Tacna fahren wird.
Sopky pri Tacne - Die Vulkane bei Tacna
Pustny zapad slnka - Sonnenuntergang in der Wueste
A este jedna blokada v Tacne, a potom este jedna a este jedna...
Und noch eine Strassensperre in Tacna, und noch eine, und noch eine...
Hranica Peru-Chile: uz nas filmuju
Die Peru-Chile - Grenze: wir werden schon gefilmt
Arica, severne Chile. Na plazi lezia stovky mrtvych krabov.
Arica, Nordchile. Auf dem Strand liegen Hunderte von toten Krabben.
Tamtiez. Lezi tam aj obrovsky mrtvy tulen a pomaly sa pecie na pustnom slniecku.
Ebenda. Daneben liegt ein riesiger toter Seeloewe und wird von der Wuestensonne gebraten.
Vsetky stare kostoly v Arice znicila obrovska prilivova vlna. Novy kostol je cely zo zeleznych platov a naprojektoval ho Gustave Eiffel. Prefabrikaty priviezli priamo z Pariza!
Alle alten Kirchen von Arica hat mal eine riesige Flutwelle zerstoert. Die neue Kirche hat Gustave Eiffel ganz aus Eisen projektiert und die Einzelteile wurden direkt aus Paris geliefert.
A nemyslite si ze Krista Spasitela maju na kopci len v Riu. Je to motiv v juznej Amerike velmi popularny! Aj tu v Arice.
Und denkt nicht, dass es den Cristo Redentor nur in Rio gibt! In Suedamerika ist es ein beliebtes Motiv. Auch hier in Arica.
Stary pristav, Antofagasta
Alter Hafen von Antofagasta
Obyvaju ho kormorani - Wird von Kormoranen bewohnt
Pust Atacama je najsuchsie miesto na svete
Die Atacama - Wueste ist der trockenste Ort der Welt
Koniec puste a altiplana. Sme v juznej polovici Chile. Kedysi ho obyvali indiani Mapuche, Europanom vzdorovali celych 300 rokov. Dnes sa snazia znovuozivit svoje korene. Mapu znamena "zem" a che zase "ludia".
Schluss mit Wueste und Altiplano. Wir sind in der Suedhaelfte von Chile. Die wurde von den Mapuche-Indios bewohnt. Sie haben 300 Jahre lang gegen die Europaeer gekaempft. Heute versuchen sie, ihre Wurzeln wieder zu beleben. Mapu heisst "Erde" und che heisst "Menschen".
Villarica, Lake District, Volcan Villarica
...vecerna nalada...Abendstimung...
Parque National Huerquehue, Lago El Toro
Nadherny narodny park so zelenymi horami, vonavym lesom, ladovcami a kristalovymi jazerami. Akurat ze to meno si nevieme zapamaetat :)
Rastu tu uzasne vysoke tisicrocne araukarie
Hier wachsen riesige tausendjaehrige Araukarien
Lago Chico
Lago Verde & Araucaria
Podivny spiralovy strom - Ein wortwoertlich abgedrehter Spiralenbaum
A este jeden vulkan Villarica, tentokrat aj s jazerom Tinquilco
Und noch einmal der Vulkan Villarica, diesmal mit dem Tinquilco-See
Zajtra sadame na dalsi autobus - tu v Chile je to zalezitost navysost prijemna. Busy su cistucke, supermoderne, nakrmia ta ako v lietadle, maju deky a vankuse... este aj tie filmy, ktore tu pustaju, su o stupen lepsie nez doteraz. Bolivijsky a brazilsky priemer: minimalne styri fakt zle filmy bud o kickboxe alebo s vela prestrelkami za sebou. Zvuk na maximum, neda sa spat, sofer ma okrem toho na maximum pustene nejake mexicke megahity, bije sa to v usiach. Klimatizacia samozrejme tiez na maximum, clovek mrzne hoci je vonku horuco. Chile: Steward decentne skontroluje hlasitost, vyberie nejake znesitelne filmy, ako tie co chodia v telke v nedelu, potom poroznasa jedlo a vankusiky. Radost cestovat! Takze sa na tu zajtrajsiu 36-hodinovu cestu vazne tesime. Vystupime na samom juhu Chile, v narodnom parku Torres del Paine, hlboko v Patagonii. Hura!